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  • als Antwort auf: 5 Key UNECE recommendations for building resilient energy systems #431
    Thomas
    Forenverwalter

    Resilient Cities Network (R-Cities)

    For over ten years, the cities in the Resilient Cities Network (R-Cities) have shaped the practical implementation of urban resilience, developed new approaches to governance, planning, and investment, and demonstrated that resilience improves the daily lives of people and communities.

    The Chief Resilience Officers have made this possible. They are integrated into local government, liaise between the various departments, ensure continuity across different political terms of office, and implement long-term priorities in the form of concrete measures.

    More >>> resilientcitiesnetwork.org/energy-resilience

    als Antwort auf: Citizen participation #425
    Thomas
    Forenverwalter

    14 Suggestions for Climate Action in Municipalities
    Easy-to-implement climate action measures with immediate impact, independent of comprehensive plans and long-term strategies.

    1. Organize a Climate Action Day or Climate Week
    Use information booths, workshops, bike tours, and presentations to inform citizens and encourage them to get involved.

    2. Join the Klima-Taler Network
    The Klima-Taler app uses a game-based approach to encourage climate-friendly behavior and makes the amount of CO₂ saved visible.

    3. Offer tree or shrub sponsorships
    Sponsorships for trees, tree pits, or shrubs strengthen people’s connection to urban green spaces and raise awareness of their importance.

    4. Convert public green spaces into flowering meadows
    Mow less often and use native seeds—this saves on maintenance costs and promotes climate and species conservation.

    5. Promote regional products in cafeterias and daycare centers
    Regional and seasonal foods reduce transportation distances, strengthen agriculture, and promote sustainable eating habits.

    6. Offer employee and work bicycles
    Bicycle leasing for employees promotes climate-friendly mobility, health, and sets a positive example for the public administration.

    7. Switch to LED lighting
    LED lighting saves energy and costs, reduces CO₂ emissions, and is particularly well-suited for streets, schools, and public buildings.

    8. Create green roofs, facades, and courtyards
    Greening improves the urban climate, promotes biodiversity, cools buildings, and supports rainwater management.

    9. Incorporate climate protection into municipal procurement
    Give preference to sustainable products, recycled materials, and organic foods, and take into account the carbon footprint and supply chains.

    10. Regularly publish climate tips
    Share practical tips on saving electricity, nutrition, and mobility through the official gazette, website, or other channels.

    11. Draw inspiration from the “15-minute city” concept
    Bring housing, work, leisure, and services as close together as possible, thereby promoting short, climate-friendly trips.

    12. Consider car-free downtown areas
    Car-free streets and squares can reduce noise and traffic and improve air quality.

    13. Develop a heat action plan
    Implement measures such as heat warning systems, create cool shelters, and provide assistance to vulnerable groups.

    14. Recommend sustainability apps
    An overview of suitable apps can help citizens incorporate sustainable habits into their daily lives in a fun and engaging way.

    For more details, visit:

    https://klima-taler.com/municipal-climate-protection

    als Antwort auf: Klimaanpassung in Europa – Best Practices #424
    Thomas
    Forenverwalter

    14 Vorschläge für Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen
    Einfach umzusetzenden Klimaschutzmaßnahmen mit direkter Wirkung, unabhängig von umfassenden Konzepten und langfristigen Strategien.

    1. Klima-Aktionstag oder Klimawoche veranstalten
    Mit Infoständen, Workshops, Fahrradtouren und Vorträgen Bürgerinnen und Bürger informieren und zum Mitmachen motivieren.

    2. Klima-Taler-Netzwerk beitreten
    Die Klima-Taler-App motiviert spielerisch zu klimafreundlichem Verhalten und macht eingesparte CO₂-Mengen sichtbar.

    3. Baum- oder Strauchpatenschaften anbieten
    Patenschaften für Bäume, Baumscheiben oder Sträucher stärken die Identifikation mit dem Stadtgrün und sensibilisieren für dessen Bedeutung.

    4. Öffentliche Grünflächen in Blühwiesen umwandeln
    Weniger mähen und heimisches Saatgut einsetzen – das spart Pflegekosten und fördert Klima- und Artenschutz.

    5. Regionale Produkte in Kantinen und Kitas fördern
    Regionale und saisonale Lebensmittel verkürzen Transportwege, stärken die Landwirtschaft und fördern nachhaltige Ernährung.

    6. Dienst- und Jobräder anbieten
    Fahrradleasing für Mitarbeitende fördert klimafreundliche Mobilität, Gesundheit und die Vorbildfunktion der Verwaltung.

    7. Beleuchtung auf LED umstellen
    LED-Beleuchtung spart Energie und Kosten, reduziert CO₂-Emissionen und eignet sich besonders für Straßen, Schulen und öffentliche Gebäude.

    8. Dächer, Fassaden und Innenhöfe begrünen
    Begrünung verbessert das Stadtklima, fördert die Artenvielfalt, kühlt Gebäude und unterstützt das Regenwassermanagement.

    9. Klimaschutz in der kommunalen Beschaffung verankern
    Nachhaltige Produkte, Recyclingmaterialien und Bio-Lebensmittel bevorzugen sowie CO₂-Fußabdruck und Lieferketten berücksichtigen.

    10. Regelmäßig Klima-Tipps veröffentlichen
    Praxisnahe Tipps zu Stromsparen, Ernährung oder Mobilität über Amtsblatt, Website oder andere Kanäle verbreiten.

    11. Von der 15-Minuten-Stadt inspirieren lassen
    Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Versorgung möglichst nah zusammenbringen und dadurch kurze, klimafreundliche Wege fördern.

    12. Autofreie Innenstädte in Betracht ziehen
    Autofreie Straßen und Plätze können Lärm und Verkehr reduzieren und die Luftqualität verbessern.

    13. Hitzeaktionsplan erarbeiten
    Maßnahmen wie Hitzewarnsysteme, kühle Aufenthaltsorte und Hilfsangebote für gefährdete Gruppen schaffen.

    14. Nachhaltigkeits-Apps empfehlen
    Eine Übersicht geeigneter Apps kann Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, nachhaltige Gewohnheiten spielerisch in den Alltag zu integrieren.

    Details unter: https://klima-taler.com/de/massnahmen-klimaschutz

    als Antwort auf: Energieresilienz – das vergessene Fundament der Daseinsvorsorge #423
    Thomas
    Forenverwalter

    Aufbau widerstandsfähiger Energiesysteme:

    Maßnahmen zur Verbesserung der Energiesicherheit, der Erschwinglichkeit
    und zur Erreichung der Netto-Null-Bilanz in der UNECE-Region

    PDF Download: UNITED NATIONS ECONOMIC COMMISSION FOR EUROPE

    Die Experten des Ausschusses für nachhaltige Energie raten den politischen Entscheidungsträgern, den folgenden fünf Lösungen Vorrang einzuräumen, die die Systemeffizienz steigern, die Ressourcennutzung maximieren und den damit verbundenen CO₂-Fußabdruck verringern, um widerstandsfähigere Energiesysteme zu schaffen.

    1. Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz oberste Priorität einräumen und deren Umsetzung optimal nutzen. Die Energieeffizienz steigern und die systemische Effizienz in den Bereichen Gebäude, Verkehr und Industrie sowie in den Netzen zur Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung verbessern. Dadurch werden die Energiesysteme besser gerüstet sein, um Schocks standzuhalten und sich schnell wieder zu erholen.

    2. Die Energiesysteme digitalisieren und die Chancen nutzen, die sich aus der zunehmenden digitalen Kompetenz und der Verfügbarkeit digitaler Lösungen in jeder Phase der Energiewende und auf allen Ebenen der Energiesysteme ergeben. Dies kann die Widerstandsfähigkeit des Energiesystems erhöhen und den Endenergiebedarf senken.

    3. Den Übergang von kohlenstoffintensiven zu kohlenstoffarmen und kohlenstofffreien Brennstoffen beschleunigen. Um die wirtschaftliche Stabilität zu wahren und die Energiesicherheit zu gewährleisten, sollten die Staaten darauf hinarbeiten, die derzeit verfügbaren Brennstoffe strategisch zu nutzen und gleichzeitig kohlenstoffintensive Brennstoffe schrittweise durch kohlenstoffarme und kohlenstofffreie Technologien zu ersetzen.

    4. Nutzen Sie die Rahmenklassifikation der Vereinten Nationen für Ressourcen (UNFC) und das Ressourcenmanagementsystem der Vereinten Nationen (UNRMS), die darauf ausgelegt sind, das Ressourcenmanagement und die Projektplanung zu verbessern, um Ressourcen effizient, nachhaltig und unter Berücksichtigung der Kreislaufwirtschaft zu verwalten.
    Die Einbeziehung von Aspekten der Kreislaufwirtschaft im Bereich Kohlenstoff in die Entscheidungsfindung ist von entscheidender Bedeutung, da der Übergang zu einem saubereren Energiesystem den Einsatz von mehr kreislaufwirtschaftlichen Materialien und Ressourcen erfordern wird, darunter auch Produkte, die von vornherein so konzipiert sind, dass sie sowohl reparierbar als auch recycelbar sind.

    5. Um das Energiesystem schrittweise zu dekarbonisieren, sollte die Einführung von Technologien mit geringen oder keinen CO₂-Emissionen beschleunigt werden. Soweit dies technisch und finanziell möglich ist, sollten kohlenstoffintensive Brennstoffe durch andere Technologien mit geringen oder keinen CO₂-Emissionen ersetzt und in den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien investiert werden.
    Einführung von Verfahren zur Kohlenstoffabscheidung, -nutzung und -speicherung (CCUS), um den CO₂-Fußabdruck der verbleibenden kohlenwasserstoffbasierten Kraftstoffe zu verringern. Förderung einer engeren Zusammenarbeit und Schaffung diskriminierungsfreier Rahmenbedingungen, Technologien und Finanzierungsquellen für Investitionen in alle kohlenstoffarmen und kohlenstofffreien Technologien in der gesamten Region.

    als Antwort auf: Klimaanpassung in Europa – Best Practices #420
    Thomas
    Forenverwalter

    16. Extremwetterkongress 23.- 25.9.2026 in Hamburg

    Der Extremwetterkongress verdeutlicht die Kosten der Klimakrise: Schäden in Milliardenhöhe und darüber hinaus 

    Mehr bei:  youtube.com/@ExtremWetterKongress

    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sagt voraus, dass Deutschland auf extrem steigende Kosten durch Extremwetterereignisse zusteuert. Bis zum Jahr 2050 könnten Hitze, Sturzfluten und Stürme in Deutschland Kosten von bis zu 900 Milliarden Euro verursachen. Das DIW stellt diese Schätzung zum Abschluss des Extremwetterkongresses in Hamburg vor.

    Wenn die Sommerhitze Bahngleise und Autobahnen schädigt, Ortschaften von Hochwasser betroffen sind oder die Dürre die Ernte verringert, summieren sich die Kosten schnell auf Milliardenbeträge. Das Institut schätzt, dass es bis zur Mitte des Jahrhunderts mindestens 280 Milliarden Euro sein werden. Es ist Voraussetzung, dass der Klimaschutz zügig vorangetrieben wird; andernfalls könnten Schäden von 900 Milliarden Euro entstehen.

    Links: 

     

    als Antwort auf: Klimaanpassung in Europa – Best Practices #418
    Thomas
    Forenverwalter

    Klimaschutz und Klimaanpassung mit Pflanzenkohle

    Biokohle kann verwendet werden, um die Eigenschaften von Böden zu optimieren und Kohlenstoff zu speichern. Biokohle stellt unter anderem einen wichtigen Bestandteil der Terra Preta dar, einer außergewöhnlich humusreichen, menschengemachten Bodenart in den Regenwäldern des Amazonas.

    Mehr Infos – Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF):
    https://www.lwf.bayern.de

    als Antwort auf: Klimaanpassung in Europa – Best Practices #416
    Thomas
    Forenverwalter

    Wo stehen deutsche Kommunen in Sachen Klimaanpassung und Resilienz?

    Bundesgesetz zur Klimaanpassung (KAnG)

    Erstes nationales Klimaanpassungsgesetz in Deutschland, verabschiedet im Dezember 2023.

    Verbindlicher Rahmen für alle Regierungsebenen:
    • Die Bundesregierung muss eine Klimaanpassungsstrategie mit messbaren Zielen verabschieden;
    Bundesländer müssen eigene Strategien entwickeln; Kommunen sollen
    Ausarbeitung lokaler Anpassungskonzepte auf der Grundlage von Klimarisikoanalysen.
    Mainstreaming-Verpflichtung:
    • Die Behörden sind verpflichtet, Klimaanpassungsüberlegungen in alle Bereiche der
    Planung und Beschlussfassung.
    Überwachung und Rechenschaftspflicht:
    • Die Bundesregierung muss die Fortschritte bei den Anpassungszielen regelmäßig überwachen.

    Deutsche Strategie zur Anpassung an den Klimawandel 2024 (DAS)

    Deutsche Anpassungsstrategie mit messbaren Zielen für die nationale Ebene, verabschiedet von der
    Bundeskabinett im Dezember 2024.
    • 33 Ziele und 45 Unterziele in sieben Clustern, die sich mit Infrastruktur, Wasser, Land und
    Landnutzung, Gesundheit und Pflege, Wirtschaft, Stadtentwicklung und Raumordnung und zivile
    Schutz sowie sektorübergreifende Themen.
    • Über 180 Maßnahmen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegen Hitzewellen, Dürre, starke Regenfälle und
    Überschwemmungen.
    • Timeline: Die meisten Ziele sollen bis 2030 erreicht werden, einige bis 2050.
    • Überwachung und Überprüfung: Fortschritte, die durch ein indikatorenbasiertes Überwachungssystem gemessen werden;
    Die Strategie ist alle vier Jahre zu aktualisieren.

    Weitere Beratung und Unterstützung bietet das Zentrum KlimaAnpassung:

    https://zentrum-klimaanpassung.de

    Thomas
    Forenverwalter

    Förderprogramm Klimaanpassung.Kommunen.NRW bis zum 31.12.2026

    Wer ist beteiligt: Gemeinden, Kammern, Verbände und Stiftungen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen

    Was: Ausbau der Klimaresilienz in Gemeinden und Landkreisen durch investive Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel.

    Zu welchem Zeitpunkt: Vorhaben mit Gesamtausgaben von weniger als 200.000 Euro können bis zum 31.12.2026 um 14:00 Uhr Projektanträge einreichen.

    Mit dem Förderaufruf „Klimaanpassung“ geht Nordrhein-Westfalen einen Schritt in die richtige Richtung.Gemeinden.„NRW“ ein kraftvolles Signal für gesteigerte Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Im Rahmen der Umsetzung des Europäischen Green Deals und der EFRE-Programmpriorität „Nachhaltiges NRW“ soll der Aufruf dazu dienen, die negativen Auswirkungen des Klimawandels wirksam einzudämmen und die Klimaresilienz in Städten, Gemeinden und Kreisen nachhaltig zu fördern. Die Landesregierung misst der Klimaanpassung dabei einen besonders hohen Stellenwert bei, denn gerade auf kommunaler Ebene müssen konkrete Antworten auf die zunehmenden Herausforderungen durch Hitze, Starkregen, Trockenheit oder Extremwetterereignisse gefunden werden.

    Mehr Infos: https://www.in.nrw/klimaanpassung-kommunen

    Thomas
    Forenverwalter

    Finanzierung von Klimaanpassung durch verbindliche kommunale Aufgaben

    ein paar Beispiele….

    • Erstellung und Pflege von grünen und Freiräume
    • Optimierung regelmäßig finanzierter Maßnahmen Einbeziehung der Klimaanpassung Ziele
    • Stadtentwicklungsprojekte, insbesondere Sanierung von Konversionsstandorten
    • Integrationsanpassung von Anfang an in Planungsprozessen
    • Bauvorschriften, Statuten und städtische Entwicklungsaufträge — Sicherung Investitionen in die Klimaanpassung, auch von privaten Entwicklern

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